Aktuelles

 

29.03.2020    Liebe Auszubildende in der Pflege und im Rettungsdienst,

Ihr habt Euch entschieden, einen Beruf GANZ NAH AM MENSCHEN zu ergreifen. Diese Nähe ist manchmal so groß, dass körperlich wie emotional kein Blatt Papier dazwischen passt. Es ist die echte, ungeschminkte Begegnung mit Menschen.
Gerade diese Zuwendung und diese Nähe machen unsere Arbeit so wunderbar, wertvoll ¬und UNVERZICHTBAR.
DANKE, dass Ihr Euch für diesen Weg entschieden habt!
Wir wissen es schon lange: nur WIR GEMEINSAM können große Herausforderungen meistern. Doch nun ist es für alle offensichtlich: Ihr leistet Großartiges, seid unersetzlich, Vorbilder – und systemrelevant sowieso.
Zurzeit erreichen uns stündlich Mitteilungen über Euer außerordentliches ENGAGEMENT in den Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenpflege und des Rettungsdienstes, das weit über das übliche Maß in der Ausbildung hinausgeht.
Ihr zeigt damit gelebte SOLIDARITÄT mit akut in Not geratenen, hilfsbedürftigen oder mit dauerhaft pflegebedürftigen Mitmenschen – und natürlich mit Euren Kolleginnen und Kollegen, die Ihr tatkräftig unterstützt.
Wir sind STOLZ auf Euch und danken Euch von Herzen!

Bodo Keissner-Hesse
Akademieleiter

 

20.03.2020    Pflegeselbstverwaltung stärkt Pflegebranche den Rücken

Umfangreiche Sofortmaßnahmen für die stationäre und ambulante Pflege beschlossen.

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG VON:

 

20.03.2020    #coronacodex

Gerne verbreiten wir die Selbstverpflichtung #coronacodex der Diakonie Düsseldorf.

Halten Sie bitte die in der Kurzschulung empfohlenen Hygieneregelungen ein.

Los geht´s! Wir haben eine Aufgabe!

#coronacodex deutsch

Kurzschulung deutsch

#coronacodex arabisch

Kurzschulung arabisch

 

18.03.2020    Unsere Ausbildungen starten wie geplant

Unsere Ausbildungen zum Pflegefachmann / Pflegefachfrau starten wie geplant zum 01.04.2020

Für die Klassen die am 01.04 beginnen, startet die Ausbildung weiterhin mit der theoretischen Ausbildung (Trotz Corona-Pandemie ). Wir gestalten bis zum 18.04.20 die theoretische Ausbildung mit allen uns zur Verfügung stehender digitalen Möglichkeiten. Lassen Sie sich überraschen. Wir werden alle gemeinsam an den vor uns liegenden Herausforderungen wachsen.
Wir informieren Sie weiter persönlich. Sobald der Unterricht wieder in der Bildungsakademie stattfinden kann, wird er dort fortgeführt.
Bleiben Sie gesund!
Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen aus der Bildungsakademie in Mettmann

Bodo Keißner-Hesse
Akademieleitung

 

18.03.2020    Online-Unterricht

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wurden die Schulen in allen Bundesländern geschlossen.
Ab dem 01.April nehmen wir den Lehrbetrieb für alle Auszubildenden der Pflegeausbildung und Notfallsanitäterausbildung als Online-Unterricht wieder auf.
Insgesamt nutzen wir folgende Möglichkeiten:

  • Moodle-Lernplattform
  • Web Conferencing
  • Mailverkehr mit Aufgabenstellung und Videounterrichte
  • telefonische Einzel- und Gruppenberatungen
  • Telefon- und Videokonferenzen als Kleingruppenunterricht

Sie werden durch unsere Lehrkräfte in diese Möglichkeiten eingewiesen. Wir als Schule dokumentieren und kontrollieren welche Themenfelder sie erfolgreich und mit welchem Zeitaufwand (workload) bearbeitet haben.
Damit sichergestellt ist, dass Unterrichtsmaterialien zwischen Lehrkräften und Auszubildende korrekt zugestellt werden und Rückfragen gelingen können, bitten wir um Zusendung Ihrer aktuellen Mailadressen. Senden Sie die Mailadresse und alle Anfragen zum Thema Online-Unterricht an folgende Mailadresse: sekretariat@bildungsakademie-mettmann.de
Bitte schauen Sie regelmäßig in Ihren Posteingang und Ihren Spam-Ordner und sorgen Sie für ausreichenden Speicherplatz.

Herzlichen Dank und bleiben Sie gesund!

Bodo Keissner-Hesse
Akademieleitung

 

18.03.2020    Abschlussprüfungen in der Pflegeausbildung

Gestern am spätem Nachmittag haben wir die Mitteilung erhalten, dass wir die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen durchführen können (Stand 17.03.20).
Die Prüfungen werden so gestaltet, dass einschlägige Hygienemaßnahmen durchgängig eingehalten werden und der Kontakt der beteiligten Personen auf ein Minimum reduziert wird.
Die Auszubildenden erhalten ihre Termine und weitere Informationen am Donnerstag per E-Mail.

Bleiben Sie gesund! Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Prüfung!

 

 

13.03.2020 ***Besonderer Hinweis***

Gemäß Erlasslage wird der Unterrichtsbetrieb an der Bildungsakademie mit sofortiger Wirkung eingestellt.
Die Auszubildenden der Pflegeausbildung melden sich bitte beim praktischen Ausbildungsträger. Die Prüfungsklassen lernen für die Prüfungen.
Wir melden uns sobald wir sagen können, ob und wann wir die Prüfungen durchführen können. 
Bleiben Sie gesund!

Bodo Keissner-Hesse

 

10.03.2020   „Was der Rettungsdienst über Covid-19 wissen muss“

Neues kostenloses und sehr gutes E-Dossier aus dem S+K Verlag

„Was der Rettungsdienst über Covid-19 wissen muss“

 

04.03.2020 Masernschutzgesetz

Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, z. B. Krankenhäusern oder Arztpraxen müssen gegen Masern geimpft oder immun sein – sofern sie nach 1970 geboren sind. Gleiches gilt für nach 1970 geborene Beschäftigte in Kindergärten, Schulen oder anderen Gemeinschaftseinrichtungen, Asylbewerber- und Geflüchteten-Unterkünften sowie Tagespflegepersonen.

Dies bedeutet, dass alle unsere Auszubildenden (Pflege und Rettungsdienst, sofern sie nach 1970 geboren sind) vor einen Einsatz  in einer Einrichtung nachweisen müssen, dass sie gegen Masern geimpft sind oder immun sein müssen.

https://www.masernschutz.de/beschaeftigte-in-einrichtungen.htm

 

13.02.2020   Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Internationale Evidenz und Empfehlungen für Deutschland Kurzgutachten Im Auftrag des GKV-Spitzenverbands

Lieferengpässe bei Medikamenten (d. h. die vorübergehende, oft kurzfristig auftretende Nichtverfügbarkeit von Arzneimitteln) stellen ein globales Problem dar und haben in den letzten Jahren auch in wirtschaftsstarken Ländern wie Deutschland zugenommen.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln - Ein Kurzgutachten

 

13.02.2020   Leistungsdschungel in der häuslichen Pflege auflösen

Diskussionspapier zum Entlastungsbudget

Der Pflegebevollmächtige der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat ein Diskussionspapier vorgelegt, mit dem er die Leistungen der Pflegeversicherung für die häusliche Pflege vereinfachen und entbürokratisieren will. Die Pflegeversicherung decke zwar grundsätzlich viele Bedürfnisse ab, heißt es in dem Papier. Aber den Menschen fehle oft das Wissen, welche Leistungen es überhaupt gibt.

Pressemitteilungen: Leistungsdschungel in der häuslichen Pflege auflösen!

 

12.02.2020   Luft nach oben in bei der Gesamtzahl der Pflege-Azubis in den Ländern

NRW befindet sich bei der Gesamtzahl der Pflege-Azubis auf Platz 3 aller Bundesländer. Ein gutes Ergebnis, aber eben auch noch mit Luft nach oben.

Die Bundesregierung will die Zahl der Pflege-Azubis weiter deutlich erhöhen.

Nun ist das Problem dabei, dass für die Pflegeausbildung nicht der Bund, sondern die Länder zuständig sind. Hier sind die Unterschiede, was bisherige Ausbildungszahlen betrifft, ganz enorm. Im Vergleich fallen einige Bundesländer nicht durch sonderlichen Eifer auf.

Dem KWA-Index zufolge rangiert bei der Gesamtzahl der Pflege-Azubis Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland einsam an der Spitze. Es verfügte im Schuljahr 2018/2019 über 35.428 Auszubildende. Setzt man diese Zahl allerdings in Relation zur Einwohnerzahl, sind zwei andere Länder besser.

Der Pflegeausbildungsindex (PIX) wird jährlich von der KWA Akademie auf der Basis offizieller Daten ermittelt und in Zusammenarbeit mit dem Medienhaus Vincentz Network (Hannover) veröffentlicht.

Mit dem PIX stellt die KWA Akademie allen Entscheidungsträgern ein belastbares Instrument zur Verfügung.

Ausführliche Informationen zum Pflegeausbildungsindex PIX finden Sie hier

 

23.01.2020   Sexualität – ein Thema für die Pflege?!

Sexuelle Sehnsucht als Herausforderung für Pflegende, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Fachtag der PSAG - im Kreis Mettmann - 11.03.2020

Anmeldung
per Mail an: sabine.richartz@kreis-mettmann.de
per Fax an: (02104) 99 51 33

Flyer Sexualität – Ein Thema der Pflege?!

 

30.12.2019   Demenzsensible Krankenhäuser bundesweit zum Standard machen

„Die große Mehrheit der Krankenhäuser in Deutschland ist trotz inzwischen 1,7 Millionen Demenzerkrankter noch immer nicht auf die Bedürfnisse dieser Patienten eingestellt. Darunter leiden die Betroffenen,“ sagt Bernadette Klapper, Leiterin des Bereichs Gesundheit in der Robert Bosch Stiftung. „Wir müssen dafür sorgen, dass demenzsensible Krankenhäuser bundesweit Standard werden. Der Praxisleitfaden gibt auf Basis unserer Förderarbeit konkrete Handlungsempfehlungen dafür und setzt zusammen mit der Nationalen Demenzstrategie, die 2020 verabschiedet werden soll, hoffentlich entscheidende Impulse.“

Praxisleitfaden Demenz – Wie Krankenhäuser mit der Herausforderung umgehen

 

10.12.2019   Behandlung von Demenzkranken: „Eine mitfühlende Haltung entwickeln“

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) hat dazu aufgerufen, Demenzkranken auf Augenhöhe zu begegnen. Das Leitbild des Handelns solle dabei sein, Menschen mit Demenz verstehen zu wollen. Das geht aus der Grundsatz­stellungnahme „Menschen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie“ des MDS hervor. „Es geht darum, eine Beziehung aufzubauen und jenseits aller Fachlichkeit eine mitfüh­lende Haltung gegenüber dem Menschen mit Demenz zu entwickeln“, sagte Andrea Kimmel, Seniorberaterin Pflege beim MDS.

GRUNDSATZSTELLUNGNAHME des MDS: Menschen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie

 

09.12.2019   In Mettmann ist das Leben für ältere Menschen am angenehmsten

Bei der Lebensqualität für Senioren in NRW schneiden der Rheinisch-Bergische Kreis und Münster ebenfalls sehr gut ab. Düsseldorf liegt nur auf Platz 43 von 55.

DÜSSELDORF | Die lebenswerteste Region für Senioren in NRW ist der Kreis Mettmann. In den zehn zugehörigen Gemeinden erreichen ältere Menschen besonders gut Krankenhäuser, Hausärzte, Supermärkte, Busse und Bahnen. ...

Lesen Sie weiter auf dem RP-ePaper.

 

13.11.2019   Ambulante Pflegedienste stärken,  um die häusliche Pflege zu sichern

viele Pflegebedürftige finden heute nur nach langer Suche einen Pflegedienst, der sie dabei unterstützt, selbstbestimmt zu Hause zu leben. Ein Grund hierfür sind zu geringe Löhne in der ambulanten Pflege.

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatsekretär Andreas Westerfellhaus:

„Jeder weiß heutzutage, dass man Pflegekräfte anständig bezahlen muss, um sie zu halten oder neue Mitarbeiter zu gewinnen. Das geht aber nur, wenn Pflegedienste angemessene Preise für Pflegeleistungen bezahlt bekommen. Dafür muss die Refinanzierung durch Kranken- und Pflegekassen stimmen. Deshalb schlage ich eine Gesetzesänderung vor."

Hierzu erhalten Sie die Pressemitteilung des Pflegebevollmächtigten "Ambulante Pflege stärken, um die häusliche Pflege zu sichern".

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.pflegebevollmaechtigter.de.

Pressemitteilung: Ambulante Löhne

Positionspapier Refinanzierung und Nachweis Tariflöhne Pflege

Rechtsgutachten Refinanzierung ambulanter Löhne

 

13.10.2019   Jeder dritte Klinikpatient und jeder vierte Bewohner in Pflegeeinrichtungen ist mangelernährt

In deutschen Krankenhäusern sind offenbar bis zu 30 Prozent der Patienten mangelernährt. In Pflegeheimen bis zu 25 Prozent der Bewohner, heißt es laut der (DGE) im 14. Ernährungsbericht.

Dafür wurden im Rahmen des „nutritionDay“ von 2006 bis 2018 Daten in diesen Einrichtungen erhoben. Die Studie wird vom Institut für Biomedizin des Alterns der Uni Erlangen-Nürnberg durchgeführt und vom Bundesernährungsministerium gefördert.

„Die Ergebnisse zeigen deutlich Handlungsbedarf auf. Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungsversorgung in deutschen Kliniken und Pflegeheimen sind dringend erforderlich“, sagte die Ernährungswissenschaftlerin Professor Dorothee Volkert laut Mitteilung der DGE vom Donnerstag.

Im europäischen Vergleich schnitten deutsche Einrichtungen deutlich schlechter ab, hieß es weiter.

 

07.10.2019   Kooperationsverträge in der beruflichen Pflegeausbildung:

Fachworkshop-Empfehlungen zur Umsetzung in der Praxis

"Das Thema 'Lernortkooperation' spielt in der neuen Pflegeausbildung eine wichtige Rolle. Die gesetzlichen Regelungen betonen die Notwendigkeit eines engen Austauschs zwischen den Lernorten und definieren neue Aufgaben und Mechanismen einer qualitativ hochwertigen Zusammenarbeit.

Die Handreichung kann ab sofort im Internetangebot des BIBB nachgelesen werden...

 

01.10.2019   30 Jahre Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises Mettmann

Angefangen hat alles im Jahr 1989.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Altenpflege war gerade in ihrer Struktur verändert worden, als 30 Auszubildende in der Altenpflege am 1.Oktober 1989 ihre Ausbildung starteten. Damals war die Bildungsakademie Mettmann noch ein Teilbereich der Berufsbildenden Schulen in Mettmann.

Die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises Mettmann hat seitdem ihr Bildungsangebot aufgrund der sich stetig verändernden Bedarfe deutlich ausgebaut und differenziert. Heute reicht dieses von der Erstausbildung zur Pflegefachkraft und zum Notfallsanitäter, mit rund 660 Ausbildungsplätzen, bis hin zu Weiterbildungen als Praxisanleitung in der Pflege, Leitung von Pflegeeinrichtungen, Fachkraft für das Qualitätsmanagement in der Gerontopsychiatrie, Fachkraft Palliative Care sowie den gesamten Fort- und Weiterbildungen des Rettungsdienstes.

Insgesamt finden pro Jahr mehr als 1.700 BildungsteilnehmerInnen der unterschiedlichsten Bildungsgänge ihren Weg in die Bildungsakademie nach Mettmann.

Das Gesundheits- und Pflegewesen ist ein bedeutender Wachstumsmarkt und Beschäftigungstreiber für Deutschland und somit auch für die Region. Hauptgründe für das rasante Wachstum des Pflegemarktes sind die Alterung der Gesellschaft, die in den kommenden Jahrzehnten weiter anhalten wird, sowie eine verstärkte Inanspruchnahme von professionellen Pflegedienstleistungen. Diese Inanspruchnahme wird durch den gravierenden Wandel von sozial-ökonomischen Faktoren hinsichtlich der Veränderungen von Familienzusammenhängen und den Lebensentwürfen von Menschen (Singularisierung von Haushalten, gesteigerte Erwerbstätigkeit von Frauen, räumliches Auseinanderwachsen von Familienverbünden) weiterhin gefördert werden. Zusätzlich führt der medizinisch-technische Fortschritt zu einer deutlichen Nachfragesteigerung im Gesundheitswesen.

Die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen und Leistungen des Rettungsdienstes wird daher auch künftig ungebremst wachsen. Dies bedeutet, dass mehr qualifizierte Fachkräfte in der Pflege und im Rettungsdienst gebraucht werden. Die Bildungsakademie wird ihre Leistungen dementsprechend weiter ausbauen und differenzieren, und an die sich ändernden Bedarfe anpassen.

 

30.09.2019   Wissenschaftler für Pflegevollversicherung

Der Bremer Gesundheitsökonom Prof. Dr. Heinz Rothgang wirbt für die Einführung einer Pflegevollversicherung. Sie könnte das Armutsrisiko durch Pflegebedürftigkeit deutlich senken, schreibt Rothgang in einer neu veröffentlichten Studie für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung.

Bislang ist die Pflegeversicherung als Teilkasko-Versicherung gestaltet; sie deckt nur einen Teil der Pflegekosten. Den Rest müssen die pflegebedürftigen Menschen selbst tragen. Pflegebedürftige, die ihren Eigenanteil nicht alleine tragen können, müssen Sozialhilfe beantragen.

Vorausgesetzt, die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung würde aufgehoben, sodass alle Versicherten in eine einheitliche soziale Bürgerversicherung einzahlen, wären auch die zusätzlichen Kosten für eine Pflegevollversicherung für die große Mehrheit der Versicherten und der Arbeitgeber „überschaubar“.

Die Pflegebürgerversicherung als Vollversicherung

 

24.09.2019   Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)

Neue Leitlinie zur Behandlung älterer Patienten vorgestellt: „Das geriatrischeAssessment muss verändert werden“

Zur Pressemitteilung und Link der DGG

 

23.09.2019   Entwurf eines Gesetzes für bessere Löhne in der Pflege

Auf der Tagesordnung der Sitzung des Bundesrates stand am 20. September der Entwurf des Gesetzes für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz), das zum Ziel hat, den Pflegeberuf attraktiver zu machen.

Der federführende Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik hatte keine Einwände gegen das Gesetz. Der Empfehlung folgte dann auch der Bundesrat. Der Wirtschaftsausschuss hob die Notwendigkeit hervor "mit Augenmaß sowie Blick auf die Tarifautonomie (Artikel 9 Absatz 3 GG) und die besonderen Bedingungen der Pflegebranche vorzugehen.

Link zur Ausschussempfehlung:

Entwurf des Gesetzes für bessere Löhne

 

16.09.2019   Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen

Grundlage für die flächendeckende stationäre medizinische Versorgung

Die stationären Behandlungsmöglichkeiten im Sinne der Patientinnen und Patienten in unserem Land zu verbessern, ist ein ständiger Prozess. Nordrhein-Westfalen macht sich auf den Weg, die Krankenhausplanung neu auszurichten. Grundlage dafür ist ein gut 900 Seiten starkes Gutachten, das den Ist-Zustand analysiert und Empfehlungen für die Zukunft gibt.

Krankenhausplanung in NRW

 

11.09.2019   KRANKENHAUS BAROMETER Umfrage 2019

Ausgewählte Vorabergebnisse zu den „Pflegepersonaluntergrenzen“

Damit Pflegepersonaluntergrenzen eingehalten werden können, müssen mittlerweile 37 % aller Kliniken Betten auf Intensivstationen schließen. Das geht aus den Zwischenergebnissen des Krankenhaus Barometers 2019 des Deutschen Krankenhausinstituts hervor. Auf pflegesensitiven Allgemeinstationen mussten 23 % der Kliniken Betten sperren. 29 % mussten gesamte Bereiche zeitweise von der Notfallversorgung bei der Leitstelle des Rettungsdienstes abmelden.

Krankenhaus Barometer 2019 - Ausgewählte Vorabergebnisse

 

10.09.2019   Virtuelle Reise ins Wirtschaftswunderland

Künstliche Welten werden in vielen therapeutischen Bereichen eingesetzt. Doch viele Neurologen halten das für ethisch fragwürdig.

Erkrankungen, bei denen die Anwendung von Virtueller Realität diskutiert oder zum Teil bereits erprobt wird, sind vor allem Phobien, Zwänge, Demenz, Schlaganfallfolgen, posttraumatische Belastungsstörungen, Essstörungen und das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS). So startete zum Beispiel 2017 an einer Klinik in Krefeld ein Projekt mit dem Titel „Krefeld im Wirtschaftswunderland“, das Demenzkranke mit VR-Brillen in die Welt der 1950er Jahre versetzt.

Frankfurter Rundschau  -  Virtuelle Realität soll bei Demenz Erinnerungen wecken

 

02.09.2019   68 Azubis haben ihre Altenpflege-Ausbildung abgeschlossen

Bildungsakademie erweitert Ausbildungsprogramm

Die Azubis der Bildungsakademie haben ihre Altenpflege-Ausbildung abgeschlossen.

 

KREIS METTMANN. An der Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe haben jetzt 68 Auszubildende ihre dreijährige Ausbildung in der Altenpflege erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde nahmen die drei Ausbildungsgruppen in der Stadthalle Mettmann glücklich und stolz und ihre Zeugnisse entgegen. Mit den Absolventen feierten ihre Angehörigen, Dozenten der Bildungsakademie sowie zahlreiche Vertreter aus den Einrichtungen und Diensten der Alten- und Behindertenhilfe des Kreises Mettmann und den Städten Düsseldorf, Essen, Solingen, Remscheid und Wuppertal.
Auch Landrat Thomas Hendele, die Kursleiterinnen Sabine Junius und Angelika Weyrauch sowie Kursleiter Ralf Mönch richteten anerkennende Worte an die ausscheidenden Auszubildenden und dankten allen an der Ausbildung Beteiligten, für das große Engagement während der gesamten Ausbildungszeit.
Landrat Thomas Hendele dankte den neuen Pflegefachkräften dafür, „dass sie sich für einen Beruf entschieden haben, in dem Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und eine bewusst gestaltete Sorgekultur kein Raum für Routine lassen“. Er nannte die Altenpflege „einen Beruf mit Zukunft“, da ein weiterhin hoher, kaum zu deckender Bedarf an Fachkräften in der Region besteht. Der Kreis Mettmann hat deshalb die Ausbildungskapazitäten an der Bildungsakademie nahezu verdoppelt und sowohl die personelle als auch räumliche Situation an der Bildungsakademie spürbar verbessert, um den Bedürfnissen einer modernen Pflegeausbildung gerecht zu werden. Derzeit verfügt die Bildungsakademie über 600 Ausbildungsplätze in der Pflege und eine weitere Ausweitung befindet sich in der Planung.
In 2019 starteten und starten rund 230 Auszubildende ihre Ausbildung zum Altenpfleger an der Bildungsakademie. Innerhalb der dualen dreijährigen Ausbildung absolvieren die Pflegeschüler 2.100 theoretische und 2.500 berufspraktische Ausbildungsstunden. Die Ausbildung erfolgt in den verschiedenen Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege, in gerontopsychiatrischen und geriatrischen Fachabteilungen sowie in Krankenhäusern.
Ab 2020 werden die pflegerischen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in den ersten beiden Jahren zusammengelegt und somit generalistisch gestaltet. Im dritten Jahr haben die Auszubildenden die Möglichkeit, zwischen drei unterschiedlichen Abschlüssen zu wählen. Die Bildungsakademie des Kreises Mettmann wird, mit Ausnahme der Spezialisierung Kinderkrankenpflege, alle möglichen pflegerischen Abschlüsse anbieten, um die Wahlmöglichkeit breit zu gestalten. Die generalistischen Ausbildungen beginnen zum 1. April, 1. September und 1. November 2020.
Weitere Informationen – auch zum Gesamtprogramm der Bildungsakademie des Kreises Mettmann – erhalten Sie unter www.bildungsakademie-mettmann.de  oder beim Akademieleiter Bodo Keissner-Hesse unter 02104 1418-18.

 

 

21.08.2019   Die angesehensten Berufe Deutschlands                                                            

Nach einer Studie des Beamtenbundes genießen Feuerwehrmänner und -frauen, Ärzte und Ärztinnen, Kranken- und AltenpflegerInnen das höchste Ansehen bei der Bevölkerung.

Das Ranking wird dominiert von Berufsgruppen aus dem öffentlichen Dienst.

 

 

05.08.2019   Neue Studien                                                                                       

Die Zahl der Pflegefachkräfte, die pro Jahr nach Deutschland kommen, ist von knapp 1.500 im Jahr 2012 auf über 8.800 im Jahr 2017 gestiegen. "Doch viele bleiben nicht", berichtet Dr. Minna-Kristiina Ruokonen-Engler vom Institut für Sozialforschung an der Universität Frankfurt.

"Das ist angesichts des hohen Aufwands für beide Seiten eine unbefriedigende Situation.“

Sowohl neu migrierte als auch einheimische Beschäftigte – von denen selbst etliche einen Migrationshintergrund haben – sind oft unzufrieden mit der Zusammenarbeit. Differenzen und Missverständnisse, die häufig auf Unterschieden in der Ausbildung und der gewohnten Arbeitsteilung zwischen medizinischem Personal, Pflege- und Hilfskräften beruhen, werden nicht selten stereotyp mit „kulturellen Unterschieden“ erklärt.

Wo die Probleme liegen zeigt zwei Studien der Hans-Böckler-Stiftung auf.

Robert Pütz, Maria Kontos, Christa Larsen, Sigrid Rand, Minna-Kristiina Rukonen-Engler: Betriebliche Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland (pdf). Study der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 416, Februar 2019.

Sigrid Rand, Christa Larsen: Herausforderungen und Gestaltung betrieblicher Integration von Pflegefachkräften (pdf). Working Paper Forschungsförderung, Nr. 114, Februar 2019.

 

 

05.08.2019   Rahmenlehrpläne für den theoretischen und praktischen Unterricht                   

Nach einem langjährigen Vorbereitungsprozess werden die Pflegeausbildungen in Deutschland ab dem 1. Januar 2020 durch das Pflegeberufereformgesetz grundlegend neu geregelt. Das Pflegeberufegesetz (PflBG) als Artikel 1 des Mantelgesetzes sowie die Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PflAPrV) gehen mit vielfältigen Herausforderungen für die Pflegeschulen und für die Träger der praktischen Ausbildung einher. Die künftige Pflegeaus-bildung ist generalistisch ausgerichtet; sie zielt auf Kompetenzen, die für die Pflege von Men-schen aller Altersstufen in unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen sowie in verschiedenen institutionellen Versorgungskontexten notwendig sind. Unter bestimmten Vorausset-zungen kann die Ausbildung im dritten Ausbildungsdrittel anstelle der generalistischen Fort-führung auf die Pflege von Kindern und Jugendlichen oder auf die Pflege von alten Menschen hin fokussiert werden.

Rahmenlehrpläne für den theoretischen und praktischen Unterricht nach § 53 PflBG (PDF)

 

 

27.07.2019   Prävention hitzebedingter Risiken bei älteren Menschen                                    

Sommerliche Hitze kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Ältere allein lebende Menschen sind durch anhaltende Hitze besonders gefährdet. Viele der Probleme, die durch Hitze entstehen, können jedoch mit einfachen Maßnahmen abgewendet werden.

Neue Wege zur Prävention gesundheitlicher Risiken und der Übersterblichkeit von älteren Menschen bei extremer Hitze, Becker 2019

Epidemiologie und Präventin hitzebedingter Gesundheitsschäden älterer Menschen, Herman 2019

Alter und Hitze - Tipps für Ältere Menschen - Tipps zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden, Robert-Bosch-Krankenhaus