Aktuelles

 

16.09.2019   Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen

Grundlage für die flächendeckende stationäre medizinische Versorgung

Die stationären Behandlungsmöglichkeiten im Sinne der Patientinnen und Patienten in unserem Land zu verbessern, ist ein ständiger Prozess. Nordrhein-Westfalen macht sich auf den Weg, die Krankenhausplanung neu auszurichten. Grundlage dafür ist ein gut 900 Seiten starkes Gutachten, das den Ist-Zustand analysiert und Empfehlungen für die Zukunft gibt.

Krankenhausplanung in NRW

 

11.09.2019   KRANKENHAUS BAROMETER Umfrage 2019

Ausgewählte Vorabergebnisse zu den „Pflegepersonaluntergrenzen“

Damit Pflegepersonaluntergrenzen eingehalten werden können, müssen mittlerweile 37 % aller Kliniken Betten auf Intensivstationen schließen. Das geht aus den Zwischenergebnissen des Krankenhaus Barometers 2019 des Deutschen Krankenhausinstituts hervor. Auf pflegesensitiven Allgemeinstationen mussten 23 % der Kliniken Betten sperren. 29 % mussten gesamte Bereiche zeitweise von der Notfallversorgung bei der Leitstelle des Rettungsdienstes abmelden.

Krankenhaus Barometer 2019 - Ausgewählte Vorabergebnisse

 

10.09.2019   Virtuelle Reise ins Wirtschaftswunderland

Künstliche Welten werden in vielen therapeutischen Bereichen eingesetzt. Doch viele Neurologen halten das für ethisch fragwürdig.

Erkrankungen, bei denen die Anwendung von Virtueller Realität diskutiert oder zum Teil bereits erprobt wird, sind vor allem Phobien, Zwänge, Demenz, Schlaganfallfolgen, posttraumatische Belastungsstörungen, Essstörungen und das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS). So startete zum Beispiel 2017 an einer Klinik in Krefeld ein Projekt mit dem Titel „Krefeld im Wirtschaftswunderland“, das Demenzkranke mit VR-Brillen in die Welt der 1950er Jahre versetzt.

Frankfurter Rundschau  -  Virtuelle Realität soll bei Demenz Erinnerungen wecken

 

02.09.2019   68 Azubis haben ihre Altenpflege-Ausbildung abgeschlossen

Bildungsakademie erweitert Ausbildungsprogramm

Die Azubis der Bildungsakademie haben ihre Altenpflege-Ausbildung abgeschlossen.

 

KREIS METTMANN. An der Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe haben jetzt 68 Auszubildende ihre dreijährige Ausbildung in der Altenpflege erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde nahmen die drei Ausbildungsgruppen in der Stadthalle Mettmann glücklich und stolz und ihre Zeugnisse entgegen. Mit den Absolventen feierten ihre Angehörigen, Dozenten der Bildungsakademie sowie zahlreiche Vertreter aus den Einrichtungen und Diensten der Alten- und Behindertenhilfe des Kreises Mettmann und den Städten Düsseldorf, Essen, Solingen, Remscheid und Wuppertal.
Auch Landrat Thomas Hendele, die Kursleiterinnen Sabine Junius und Angelika Weyrauch sowie Kursleiter Ralf Mönch richteten anerkennende Worte an die ausscheidenden Auszubildenden und dankten allen an der Ausbildung Beteiligten, für das große Engagement während der gesamten Ausbildungszeit.
Landrat Thomas Hendele dankte den neuen Pflegefachkräften dafür, „dass sie sich für einen Beruf entschieden haben, in dem Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und eine bewusst gestaltete Sorgekultur kein Raum für Routine lassen“. Er nannte die Altenpflege „einen Beruf mit Zukunft“, da ein weiterhin hoher, kaum zu deckender Bedarf an Fachkräften in der Region besteht. Der Kreis Mettmann hat deshalb die Ausbildungskapazitäten an der Bildungsakademie nahezu verdoppelt und sowohl die personelle als auch räumliche Situation an der Bildungsakademie spürbar verbessert, um den Bedürfnissen einer modernen Pflegeausbildung gerecht zu werden. Derzeit verfügt die Bildungsakademie über 600 Ausbildungsplätze in der Pflege und eine weitere Ausweitung befindet sich in der Planung.
In 2019 starteten und starten rund 230 Auszubildende ihre Ausbildung zum Altenpfleger an der Bildungsakademie. Innerhalb der dualen dreijährigen Ausbildung absolvieren die Pflegeschüler 2.100 theoretische und 2.500 berufspraktische Ausbildungsstunden. Die Ausbildung erfolgt in den verschiedenen Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege, in gerontopsychiatrischen und geriatrischen Fachabteilungen sowie in Krankenhäusern.
Ab 2020 werden die pflegerischen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in den ersten beiden Jahren zusammengelegt und somit generalistisch gestaltet. Im dritten Jahr haben die Auszubildenden die Möglichkeit, zwischen drei unterschiedlichen Abschlüssen zu wählen. Die Bildungsakademie des Kreises Mettmann wird, mit Ausnahme der Spezialisierung Kinderkrankenpflege, alle möglichen pflegerischen Abschlüsse anbieten, um die Wahlmöglichkeit breit zu gestalten. Die generalistischen Ausbildungen beginnen zum 1. April, 1. September und 1. November 2020.
Weitere Informationen – auch zum Gesamtprogramm der Bildungsakademie des Kreises Mettmann – erhalten Sie unter www.bildungsakademie-mettmann.de  oder beim Akademieleiter Bodo Keissner-Hesse unter 02104 1418-18.

 

 

21.08.2019   Die angesehensten Berufe Deutschlands                                                            

Nach einer Studie des Beamtenbundes genießen Feuerwehrmänner und -frauen, Ärzte und Ärztinnen, Kranken- und AltenpflegerInnen das höchste Ansehen bei der Bevölkerung.

Das Ranking wird dominiert von Berufsgruppen aus dem öffentlichen Dienst.

 

 

05.08.2019   Neue Studien                                                                                       

Die Zahl der Pflegefachkräfte, die pro Jahr nach Deutschland kommen, ist von knapp 1.500 im Jahr 2012 auf über 8.800 im Jahr 2017 gestiegen. "Doch viele bleiben nicht", berichtet Dr. Minna-Kristiina Ruokonen-Engler vom Institut für Sozialforschung an der Universität Frankfurt.

"Das ist angesichts des hohen Aufwands für beide Seiten eine unbefriedigende Situation.“

Sowohl neu migrierte als auch einheimische Beschäftigte – von denen selbst etliche einen Migrationshintergrund haben – sind oft unzufrieden mit der Zusammenarbeit. Differenzen und Missverständnisse, die häufig auf Unterschieden in der Ausbildung und der gewohnten Arbeitsteilung zwischen medizinischem Personal, Pflege- und Hilfskräften beruhen, werden nicht selten stereotyp mit „kulturellen Unterschieden“ erklärt.

Wo die Probleme liegen zeigt zwei Studien der Hans-Böckler-Stiftung auf.

Robert Pütz, Maria Kontos, Christa Larsen, Sigrid Rand, Minna-Kristiina Rukonen-Engler: Betriebliche Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland (pdf). Study der Hans-Böckler-Stiftung Nr. 416, Februar 2019.

Sigrid Rand, Christa Larsen: Herausforderungen und Gestaltung betrieblicher Integration von Pflegefachkräften (pdf). Working Paper Forschungsförderung, Nr. 114, Februar 2019.

 

 

05.08.2019   Rahmenlehrpläne für den theoretischen und praktischen Unterricht                   

Nach einem langjährigen Vorbereitungsprozess werden die Pflegeausbildungen in Deutschland ab dem 1. Januar 2020 durch das Pflegeberufereformgesetz grundlegend neu geregelt. Das Pflegeberufegesetz (PflBG) als Artikel 1 des Mantelgesetzes sowie die Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PflAPrV) gehen mit vielfältigen Herausforderungen für die Pflegeschulen und für die Träger der praktischen Ausbildung einher. Die künftige Pflegeaus-bildung ist generalistisch ausgerichtet; sie zielt auf Kompetenzen, die für die Pflege von Men-schen aller Altersstufen in unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen sowie in verschiedenen institutionellen Versorgungskontexten notwendig sind. Unter bestimmten Vorausset-zungen kann die Ausbildung im dritten Ausbildungsdrittel anstelle der generalistischen Fort-führung auf die Pflege von Kindern und Jugendlichen oder auf die Pflege von alten Menschen hin fokussiert werden.

Rahmenlehrpläne für den theoretischen und praktischen Unterricht nach § 53 PflBG (PDF)

 

 

27.07.2019   Prävention hitzebedingter Risiken bei älteren Menschen                                    

Sommerliche Hitze kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Ältere allein lebende Menschen sind durch anhaltende Hitze besonders gefährdet. Viele der Probleme, die durch Hitze entstehen, können jedoch mit einfachen Maßnahmen abgewendet werden.

Neue Wege zur Prävention gesundheitlicher Risiken und der Übersterblichkeit von älteren Menschen bei extremer Hitze, Becker 2019

Epidemiologie und Präventin hitzebedingter Gesundheitsschäden älterer Menschen, Herman 2019

Alter und Hitze - Tipps für Ältere Menschen - Tipps zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden, Robert-Bosch-Krankenhaus

 

 

23.07.2019  Kaum neue Stellen in Pflegeeinrichtungen geschaffen           

Nach der Deutschen Stiftung für Patientenschutz, hat nun auch die Freie Wohlfahrtspflege NRW, die schleppende Umsetzung des Programms für mehr Stellen in der Altenpflege kritisiert.

Offener Brief der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen an Spahn:

Bisher seien kaum neue Kollegen durch die Spahn-Stellen dazugekommen, kritisiert die Freie Wohlfahrtspflege. Foto: Adobe Stock/auremar

 

Die Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen kritisiert in einem offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das den Einrichtungen 13.000 zusätzliche Pflegekräfte bescheren soll. Die Stellen sind aber bislang fast alle unbesetzt, weil das Gesetz an der Praxis vorbeigeht.

"Es ist ein guter Ansatz, mehr Stellen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen zu schaffen, und das, ohne die Bewohner finanziell zu belasten", so der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, Christian Heine-Göttelmann. Allerdings sei davon auszugehen, dass zahlreiche Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen auf die Beantragung dieser Stellen verzichten werden. Auch rund acht Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes seien nur wenige konkrete Anträge gestellt worden und die Zahl der bereits erfolgten Bewilligungen sei verschwindend gering. Grund dafür ist Heine-Göttelmann zufolge, dass das Gesetz bis auf wenige Ausnahmen nur die Einstellung von Fachkräften zulässt und das Antragsverfahren einen enormen bürokratischen Aufwand verursacht. In einem Brief der Freien Wohlfahrtspflege an Minister Spahn legt die Arbeitsgemeinschaft Ideen für eine unbürokratische Umsetzung vor und fordert die Senkung der Hürden für die Anstellung von Hilfskräften. "Wir sind davon überzeugt, dass mit den Vorschlägen, die wir dem Minister vorgelegt haben, das vom Gesetzgeber angestrebte Ziel einer Verbesserung der Personalsituation in vollstationären Pflegeeinrichtungen besser erreicht werden kann", zeigt sich Heine-Göttelmann optimistisch. Die Landesarbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Caritas, Diakonie, AWO, DRK, Paritätischen und der Jüdischen Kultusgemeinde. Die Verbände vertreten mehr als 1.400 stationäre Pflegeeinrichtungen in NRW.

Zuvor hatte bereits die Deutsche Stiftung Patientenschutz eine schleppende Umsetzung des Programms für mehr Stellen in der Altenpflege kritisiert.

 

22.07.2019   Materialsammlung Qualitätsindikatoren: Alles auf einen Blick                               

Die Pflege-Noten und das bisherige Verfahren der MDK-Qualitätsprüfungen gehören bald der Vergangenheit an. Zur Unterstützung des an ihre Stelle tretenden neuen Qualitätssystems haben die Wohlfahrtsverbände gemeinsam eine Materialsammlung auf der Webseite der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zusammengestellt.

Die Materialsammlung finden sie hier:

Materialsammlung Qualitätsindikatoren: Alles auf einen Blick

 

22.07.2019   Ausbildung im eigenen Haus – das wirkt!                               

Der Großteil der stationären Altenpflegeeinrichtungen hält die Ausbildung im eigenen Unternehmen für das wirksamste Mittel, um dem Fachkräftemangel in der Altenpflege zu begegnen.

Unsere nächsten Ausbildungsgänge starten am:

01.09.2019
01.11.2019
01.04.2020
01.09.2020
01.11.2020

Bei Fragen sprechen Sie uns bitte an.

Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises Mettmann GmbH
Jubiläumsplatz 19
40822 Mettmann
Tel. 02104/1418-0
Fax 02104/1418-22
sekretariat@bildungsakademie-mettmann.de

Ausbildung im eigenen Haus – das wirkt!

 

18.07.2019   Praktiker aus der Altenpflege nahmen Politik unter die Lupe      

Die Pflegestärkungsgesetze des Bundes haben die Realität in den Pflegeheimen nicht verbessert. Darin waren sich rund 30 Führungs- und Fachkräfte der Mülheimer Pflegeheime mit ihrem Referenten, dem Hamburger Sozialrechts-Professor und Rechtsanwalt Roland Richter einig.

Bei einer Fachtagung ihrer Arbeitsgemeinschaft im Haus Ruhrgarten kritisierte Roland Richter nicht nur die verantwortlichen Gesundheits- und Sozialminister des Bundes und der Länder, sondern auch die „nicht funktionierende Rückkopplung“ zwischen den Spitzenfunktionären der Berufsfachverbände und den Praktikern in den Pflegeheimen.

Finanzierung aus einer Hand

Viel wäre aus Sicht des Hamburger Pflegerechtsexperten gewonnen, wenn die Pflegedienstleistungen nicht aus diversen Budgets über Landschaftsverbände, Bezirksämter und Sozialämter, sondern einheitlich durch den Bund finanziert würde. „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“, sagt Richter mit Blick auf die Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze auf die stationäre und ambulante Pflege. Er plädiert für eine Pflegeversicherung im Rahmen einer umfassenden gesetzlichen Krankenversicherung. Auch die Tatsache, dass Pflegekräfte in der ambulanten Pflege im Durchschnitt 20 Prozent weniger verdienen als ihre Kollegen in den stationären Pflegeeinrichtungen, würde er als Bundesgesundheitsminister revidieren. „Diese Einkommensschere muss weg“, sagt er. Unabhängig von der Frage, ob die in der Altenpflege gebrauchten Fachkräfte auf dem deutschen oder internationalen Markt zu bekommen sind, weist Richter darauf hin, dass das Schließen der Personallücke in der stationären Pflege in Deutschland bis zu 5 Milliarden Euro kosten würde.

Auch auf die Basis hören

Den Gesundheits- und Sozialministern des Bundes und der Länder rät der Jurist, sich nicht nur von sogenannten Pflegeexperten aus den Chefetagen der Fachverbände, sondern auch von Leuten aus der Pflegepraxis beraten zu lassen. Mit welcher Bürokratie die Pflegekräfte in den Pflegeheimen von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten werden, macht sein Parforceritt durch die 400-seitige Pflegedokumentation deutlich.

Der Geronto-Psychiater, Helmut Schaffert, der die Arbeiterwohlfahrt in Fragen der Altenpflege berät, sieht das Grundproblem darin, „dass der tatsächliche Zeit- und Arbeitsaufwand in der Pflege in ihrer auf den fünf Pflegraden basierenden Finanzierung nicht abgebildet wird.“ Er könnte sich auch eine steuerfinanzierte Pflege vorstellen wie sie in Dänemark bereits praktiziert wird.

Pflegefachlehrer fehlen

„Positiv überrascht“ ist der Leiter der Bildungsakademie für pflege Berufe des Kreises Mettmann, Bodo Keissner-Hesse davon, „dass immer noch so viele junge Leute positiv und mit voller Überzeugung trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in die Altenpflege gehen.“ Er weist darauf hin, dass es zurzeit nicht nur einen Mangel an Pflegefachkräften sondern auch an Pflegefachlehrern gibt. Allein in Nordrhein-Westfalen fehlen, laut Keißel-Hesse, aktuell 770 Pflegefachlehrer. Dieser Mangel führe dazu, so Keissner-Hesse, derzeit stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der Altenpflege, dass 15.000 Bewerber für den Altenpflegeberuf gar nicht ausgebildet werden könnten. Die Folge: Trotz eines akuten Fachkräftemangels in der Altenpflege hat Keissner-Hesses Bildungsakademie eine Warteliste, auf der bisher noch nicht berücksichtigte Bewerber stehen. Ebenso wie Roland Richter, sieht Keissner-Hesse die ab 2020 greifende Generalisierung der Pflegeausbildung sehr skeptisch: „Wir werden an Breite gewinnen, aber an Tiefe verlieren“, fürchtet er. In diesem Zusammenhang macht der Sozialrechts Professor Richter deutlich, dass die von der Bundesregierung versprochen 13.000 Pflegekräfte noch lange nicht in der Praxis angekommen sind. Seine Blitz-Umfrage unter den 50 anwesenden Altenpflege-Führungs- und Fachkräften macht das deutlich. Nur eine Hand geht nach oben, als er danach fragt, welche Pflegeeinrichtung denn schon eine der 13.000 neuen Altenpflegefachkraftstellen habe einstellen können. Helmut Schaffert erklärt diese Tatsache mit dem ungemein aufwendigen Antragsverfahren, das viel zu viel Zeit von Altenpflegefachkräften binde.

Der Personalschlüssel entscheidet

Professor Richter macht deutlich, dass die Schaffung neuer Stellen nicht ausreicht, wenn nicht auch der Personalschlüssel an die praktischen Bedürfnisse der Altenpflege angepasst werde. „So werden zusätzliche Kräfte in der nächtlichen Betreuung der Pflegeheimbewohner kontraproduktiv auf den Personalschlüssel der Tagesbetreuungskräfte angerechnet, so dass am Ende kein wirklicher Gewinn für die Einrichtung und ihre Bewohner bleibt.“

Praktiker aus der Altenpflege nahmen Politik unter die Lupe

 

03.07.2019   Nachfrage nach Altenpflegern deutlich gestiegen           

Der "Dekra-Arbeitsmarktreport 2019" hat es an den Tag gebracht: AltenpflegerInnen gehören aktuell zu den zehn gefragtesten Fachkräftegruppen in Deutschland.

Die Nachfrage nach Altenpflegekräften ist binnen eines Jahres signifikant gestiegen. Das ist eine zentrale Erkenntnis des "Arbeitsmarktreports 2019" der Prüfgesellschaft Dekra. Demzufolge gehörten AltenpflegerInnen mit einem Anteil von 2,11 Prozent an der Gesamtstichprobe zu den zehn gefragtesten Fachkräftegruppen in Deutschland.

"Dekra-Arbeitsmarktreports 2019"

 

01.01.2019   Wechsel in der Geschäftsführung in der Bildungsakademie des Kreises Mettmann

Für die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises Mettmann GmbH beginnt das Jahr 2019 mit einem Wechsel der Geschäftsführung. Frau Lisa Remus tritt die Nachfolge von Volker Freund an und besetzt eine der beiden Geschäftsführungspositionen der Bildungsakademie.

Pressemeldung