Über die Fortbildung
Um die Aktualität des Wissens und die fachliche Qualifizierung der Seminarabschlüsse zu sichern, hat die gemeinsame Zertifizierungsstelle ICW® und PersCert TÜV seit 2008 die Zertifikate auf fünf Jahre befristet (Gültigkeitsdatum auf dem Zertifikat).
Alle Absolventen (Wundexperte ICW®, Ärztlicher Wundexperte ICW®, Fachtherapeut Wunde ICW® sowie Pflegetherapeut Wunde ICW®) müssen seit 2008 alle 12 Monate mindestens 8 Fortbildungspunkte nachweisen. Die Anzahl der Fortbildungspunkte, die für eine Veranstaltung vergeben werden, legt die Anerkennungs- und Zertifizierungsstelle der ICW® bei Prüfung und Zulassung der Veranstaltung fest. Absolventen mit Abschlüssen vor 2008 haben unbefristete Zertifikate.
Details
Was erwartet mich in der Rezertifizierungsfortbildung? Welche Zugangsvoraussetzungen sind zu beachten? Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Fortbildung.
Druckverletzungen zählen nach wie vor zu den häufigsten chronischen Wunden und stellen hohe Anforderungen an eine evidenzbasierte Versorgung. Dieser Fortbildungstag bietet eine kompakte Auffrischung und Vertiefung aktueller Erkenntnisse rund um das Thema Dekubitus – von der Pathophysiologie über die Risikoeinschätzung bis hin zu modernen Therapieansätzen.
Mit dieser Veranstaltung (ICW/TÜV-Registriernummer: 2026-R-860) decken Sie 8 Punkte ab.
Themenschwerpunkte sind:
- Aktuelle Leitlinien und Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
- Pathophysiologie und Klassifikation von Druckverletzungen nach EPUAP
- Assessmentverfahren und Risikoskalen im Praxisvergleich
- Evidenzbasierte Prophylaxemaßnahmen und moderne Lagerungskonzepte
- Fallanalysen aus der Praxis und kollegialer Erfahrungsaustausch
Interaktive Methoden, aktuelle Fallbeispiele und praxisnahe Diskussionen fördern den Transfer in den Berufsalltag.
Eine adäquate Ernährung ist ein entscheidender, aber häufig unterschätzter Faktor in der Wundheilung. Chronische Wunden stellen das Gewebe unter einen hohen metabolischen Stress – Mangelernährung, Eiweißdefizite oder Mikronährstoffmängel können den Heilungsprozess erheblich verzögern.
In dieser praxisorientierten Fortbildung erfahren Sie:
• die physiologischen Grundlagen des Wundheilungsprozesses
• den Einfluss von Nährstoffen (Eiweiß, Vitamine, Spurenelemente) auf die Wundheilung
• wie Sie Mangelernährung erkennen und einschätzen (Screening und Assessment)
• Ernährungsempfehlungen und praxisnahe Interventionsstrategien bei chronischen Wunden
• die Zusammenarbeit von Pflege, Ernährungsberatung und ärztlichem Dienst
Anhand von Fallbeispielen werden praxisnahe Lösungsstrategien erarbeitet und diskutiert.
Chronische Wunden wie das offene Bein (Ulcus cruris) oder Wunden, die durch venöse Durchblutungsstörungen entstehen, benötigen eine besondere Versorgung. Die Kompressionstherapie ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Genesung dieser Wunden zu fördern. Sie ist eine medizinische Behandlungsmethode, bei der mithilfe von Bandagen, Strümpfen oder anderen Kompressionssystemen Druck auf die Beine ausgeübt wird. Dieser Druck verbessert nicht nur die Durchblutung in den Venen, sie unterstützt auch den Abfluss von Flüssigkeit und lindert Schwellungen (Ödeme).
Gerade bei chronischen Wunden, die durch Veneninsuffizienz oder Lymphödeme verursacht werden, ist die Kompressionstherapie ein zentraler Bestandteil der Behandlung.
Praxisorientierte Reflexionen, die den Transfer in die eigene (Pflege-)Praxis erleichtern, runden die theoretischen Inhalte ab.
Inhalte sind:
- Grundlagen der Kompressionstherapie
- Physiologische Grundlagen
- Einsatz der Kompressionstherapie und Gegenanzeigen
- Kompressionssysteme im Vergleich
Druckverletzungen zählen nach wie vor zu den häufigsten chronischen Wunden und stellen hohe Anforderungen an eine evidenzbasierte Versorgung. Dieser Workshop bietet eine kompakte Auffrischung und praxisnahe Vertiefung aktueller Erkenntnisse rund um den Expertenstandard Dekubitus.
Inhalte sind:
- Aktuelle Leitlinien und Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
- Pathophysiologie und Klassifikation von Druckverletzungen nach EPUAP
- Assessmentverfahren und Risikoskalen im Praxisvergleich
- Hautpflege und Feuchtigkeitsmanagement
- Fallanalysen aus der Praxis und kollegialer Erfahrungsaustausch
Interaktive Methoden, aktuelle Fallbeispiele und praxisnahe Diskussionen fördern den Transfer in den Berufsalltag.
Die Fortbildung richtet sich an:
- Wundexperte ICW®
- Ärztlicher Wundexperte ICW®
- Pflegetherapeut Wunde ICW®
- Fachtherapeut Wunde ICW®
- Qualitätsbeauftragte
- Pflegefachfrau/Pflegefachmann
- Altenpfleger:in
- Gesundheits- und Krankenpfleger:in
- Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger:in
- Medizinische Fachangestellte:r (MFA)
- Operationstechnische Assistent:in (OTA)
- Apotheker:in
- Ärztin bzw. Arzt (Humanmedizin)
- Heilpraktiker:in
- Podolog:in
- Physiotherapeut:in
Es finden keine Leistungsnachweise und Prüfungen statt.
Die Fortbildungen sind je mit 8 Rezertifizierungs-Punkten durch die ICW/TÜV-Zertifizierungsstelle bestätigt:
- Prävention und Versorgung von Dekubitus - aktuelle Erkenntnisse und Expertenstandard (2026-R-860)
- Ernährung bei chronischen Wunden (2027-R-311)
- Expertenstandard Dekubitus und chronische Wunden (2027-R-390)
- Kompressionstherapie bei chronischen Wunden (2027-R-388 bzw. 389)
03.12.2026 - Prävention und Versorgung von Dekubitus - aktuelle Erkenntnisse und Expertenstandards
03.03.2027 - Ernährung bei chronischen Wunden
26.05.2027 - Kompressionstherapie bei chronischen Wunden
20.10.2027 - Expertenstandard Dekubitus und chronische Wunden
08.12.2027 - Kompressionstherapie bei chronischen Wunden
Die Termine finden in Präsenz je von 08:15 bis 15:30 Uhr statt.
184,00 €
Anmeldung
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